Bild | Typ | Tragfähigkeit | Seilauszug | mit Arretierung | Artikel-Nr. | Preis (zzgl. ges. MwSt.) |
---|
Balancer gleichen Lasten aus und machen sie für den Bediener nahezu schwerelos. Eine gebräuchliche Anwendung von Balancern, ist das Aufhängen von Werkzeugen über Werkbänken oder Produktionslinien. Selbst schwere Werkzeuge wie große Hydraulikscheren oder Nietwerkzeuge lassen sich, mit einem Balancer, gefühlvoll und bequem vom Benutzer bedienen. Um den Bewegungsradius zu erhöhen empfehlen wir die Aufhängung an geschienten Deckenfahrwerken, idealerweise an Schwenkauslegern. Balancer finden häufig in Montagelinien, an Einzelarbeitsplätzen, im Profi-, Privat- und Hobbybereich Verwendung.
Balancer werden für einen bestimmten Lastbereich angeboten. Feder, Bauteile und Trommel sind nur für diesen bestimmten Lastbereich ausgelegt. Das auszugleichende Gesamtgewicht muss zwischen der minimalen und maximalen Nutzlast des Balancers liegen. Aus diesem Grund ist das Gewicht der Last, das am Haken des Balancers angehängt werden soll, für die Dimensionierung des Balancers ausschlaggebend. Zum Gesamtgewicht zählen beispielsweise das Werkzeug mit Zubehör und gegebenenfalls die Versorgungsleitungen oder Schläuche.
Die Einstellung des Geräts auf die erforderliche Zugkraft wird über das Drehen an der von außen zugänglichen Einstell-Schrauben bewerkstelligt.
Der Balancer ist ausgestattet mit einer Sicherheitsvorrichtung, die beim Bruch der Trommelfeder eingreift, den Betrieb blockiert und den Fall der angehängten Last verhindert.
Der Federzug ist mit einem manuellen Blockiersystem ausgestattet. So kann die Trommel von außen durch einen Mechanismus blockiert werden um beispielsweise einen Werkzeugwechsel vornehmen zu können.
Ein Endanschlag unterbindet ein vollständiges abwickeln des Seils. Ein solches System ist bei den Geräten 9354-9359 schon ab Werk integriert.
Den oberen Endanschlag bildet eine Seilklemme, die je nach Bedarf, auf eine gewünschte Höhe, eingestellt werden kann. Sie blockiert den Einlauf des Seils in das Gerät.